Programm 2020, 16. - 19. März

Gibt es das «männliche» und das «weibliche» Gehirn? Sind Geschlechterunterschiede, wie beispielsweise, dass Frauen besser Sprachen lernen und Männer sich eher für Technik begeistern, im Gehirn angelegt? Diese Fragen beschäftigen derzeit die Hirnforschung und aus diesem Grund findet die diesjährige «Woche des Gehirns Bern» unter dem übergeordneten Thema «Gender & Brain» statt. Damit gibt sie einen Einblick in die aktuelle Hirnforschung mit Fokus auf den Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und dem Gehirn.

Die «Woche des Gehirns Bern» findet vom 16. März 2020 bis zum 19. März 2020 mit einem vielfältigen Programm, bestehend aus zwei Abendsymposien, einer Podiumsdiskussion, einem Filmabend und dem CNB Science Slam, statt.

Alle Veranstaltungen der «Woche des Gehirns Bern» sind kostenlose und ohne Vorkenntnisse verständlich.

Montag, 16. März 2020
18.15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Am ersten Abend der Woche des Gehirns werden verschiedene Fragen aus der Hirn- und Verhaltensforschung beantwortet und ein Blick in die Tiermedizin geworfen. Dabei bleibt der Fokus immer auf dem übergordneten Thema "Gender".

In vier Präsentationen werden die Fragen: "Lernen Männer und Frauen unterschiedlich?", "Ist Geschlechtertypisches Verhalten anderzogen oder vererbt?", "Spielt das Geschlecht der Versuchstiere eine Rolle für die präklinische Hirnforschung?" und "Gibt es Geschlechterdiskriminierung in der Tiermedizin?", beantwortet.

 

Dienstag, 17. März 2020
18.15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Was hat das Geschlecht für Auswirkungen auf Angststörungen, Multiple Sklerose, Hirnblutungen und Parkinson? Erleben Frauen eine solche Krankheit anders als Männer? Gibt es Unterschiede in der Behandlung? Diesen und weiteren Fragen wird in den vier Präsentationen dieses Abends auf den Grund gegangen.

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (Theodore Melfi)

Mittwoch, 18. März 2020
18.15 - 22.00 Uhr

Kino Rex Bern
Schwanengasse 9

Ticketreservationen wegen beschränkter Platzzahl empfohlen: julia.truttmann@artorg.unibe.ch

Nach einer Einführung der schweizer Astrophysikerin Katrhin Altwegg zur Weltraummission Rosetta und der Thematik als Frau in einem Männerdominierten Beruf zu arbeiten, wird Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen gezeigt. die massgeblich am Mercury- und Apollo-Programm der NASA beteiligt waren,  ohne für ihre Leistungen je Anerkennung zu erfahren.

Mittwoch, 19. März 2020
18:15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Wie fühlt es sich an, als junger Mensch einen Hirnschlag zu erleiden? Was verändert sich danach? Welche Veränderungen fallen am schwersten? Was sind die medizinischen Folgen eines Hirnschlags? Was gibt es für Möglichkeiten der Behandlung?

Fragen wie diese könnten am Donnerstag, 19. März an der Podiumsdikussion zum Thema "Leben nach einem Hirnschlag" aufkommen und geklärt werden. Diskutieren werden die beiden Betroffenen Lara Widmer und Manuel Krieg, Psychologin Dr. phil. Martina Studer und Neurologe Prof. Dr. med. Thomas Nyffeler.

Networking-Veranstaltung für Forschende und Studierende

Donnerstag, 19. März 2020
19.30 - 22.00 Uhr

Hörsaal Alhambra
Maulbeerstrasse 3,

 

Weitere Informationen

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Are there gender differences for the risk of brain disorders? Do women have a larger brain area for language and men for mathematics? Do the male and the female brain differ from each other?

10 minutes-answers to different questions will be presented in a creative way during the event by experts of the respective field. Best performances will be awarded! Snacks and drinks are served!

 

Register as a speaker: julia.truttmann@artorg.unibe.ch

Contributions may be rather free – without predefined questions – but should somehow refer to the overall topic of Gender & Brain.