Programm 2019, 11. - 14. & 22. März

Big Data und Digitalisierung eröffnen den Neurowissenschaften zahlreiche neue Möglichkeiten. Die Chancen und Risiken der Neuromedizin 2.0 werden an der diesjährigen Brainweek diskutiert. Zudem lösen wir am Themenabend «Mythen und Wahrheiten» Rätsel über Hirnerkrankungen auf und machen die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt. Am Science Slam referieren Studierende in kreativer Form über das Gehirn. Und an der HORAO-Konferenz stellen die fünf Finalistinnen und Finalisten aus dem weltweiten Crowdsourcing-Wettbewerb ihr Projekte zur Entwicklung eines neuen, noch stärkeren Mikroskops für Hirntumoroperationen vor und werden ausgezeichnet. An der Museumsnacht vom 22. März können Sie ausprobieren, wie Handy-Apps in der Psychologie und Psychiatrie angewendet werden.

Mit Ausnahme der Museumsnacht ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen kostenlos.

Vorträge zu: Künstliche Intelligenz, Big Data und Machine Learning in den Neurowissenschaften

Montag, 11. März 2019
18.15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Riesige Datenmengen können dank der grossen Rechenleistung moderner Computer nach Mustern und Zusammenhängen durchsucht und ausgewertet werden. So lassen sich zum Beispiel epileptische Anfälle heute zuverlässiger voraussagen oder Behandlungsmöglichkeiten gegen Augenkrankheiten mit künstlicher Intelligenz optimieren. Erfahren Sie während diesem Abendforum mehr zu den spannenden Anwendungsgebieten von Big Data und künstlicher Intelligenz in der Medizin und in den Neurowissenschaften.

Mythen und Wahrheiten über: Epilepsie, Hirnschlag, Alzheimer und Hirntumore

Dienstag, 12. März 2019
18.15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Viele neurologische Krankheiten lassen sich heute gut behandeln. Dennoch kursieren immer noch Mythen und Halbwahrheiten, die das Gegenteil behaupten: «Epilepsie lässt sich nicht operieren» oder «Nach der Entfernung eines Hirntumors ist man nicht mehr derselbe Mensch wie vorher». Stimmt das wirklich? Erfahren Sie es am Abendforum am Dienstag der Woche des Gehirns Bern.

Networking-Veranstaltung für Forschende und Studierende

Dienstag, 12. März 2019
19.30 - 22.00 Uhr

Foyer und Raum A003
UniS, Schanzeneckstrasse 1

Weitere Informationen

Anmeldung

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Wenn man ein Hirn klonen würde, hätten wir dann zwei identische Personen? Welches ist der am wenigsten nützliche Teil des Gehirns? Diese und ähnliche Fragen beantworten Studentinnen und Studenten am Science Slam in einem fünfminütigen, kreativen Vortrag. Fragen, die Sie behandelt haben möchten, können Sie bis zum 15. Februar einreichen. Für die Teilnahme im Publikum bitten wir Sie, sich bis zum 28. Februar zu registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Diese Veranstaltung wird in englischer Sprache durchgeführt.

Vorträge zu positiven wie auch negativen Seiten der Digitalisierung

Mittwoch, 13. März 2019
18:15 - 20.00 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Die Digitalisierung eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten. Es gibt Apps, die unseren Schlaf aufzeichnen oder uns bei psychischen Problemen helfen. Andererseits birgt Sie aber auch Risiken: Wir verbringen Stunden am Handy und laufen Gefahr, davon abhängig zu werden. Der kontroverse Aspekt dieser Thematik wird während diesem Abendforum behandelt.

Donnerstag, 14. März 2019
18:15 - 20.30 Uhr

Aula / 2. OG
Hauptgebäude Universität Bern
Hochschulstrasse 4

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Damit Neurochirurginnen und Neurochirurgen einen Hirntumor möglichst vollständig entfernen können, ohne dabei das umliegende gesunde Gewebe zu beschädigen, brauchen sie ein stärkeres Mikroskop. Mit dem Ziel, die Lösung für ein noch besseres Mikroskop zu finden, hatte das HORAO-Team 2017 einen Crowdfunding- und 2018 einen Crowdsourcing-Wettbewerb lanciert. Von den 45 Eingaben hat die internationale Jury nun fünf Finalisten-Teams nominiert, die ihre Lösungsvorschläge an der HORAO-Konferenz präsentieren werden. Als Zuschauerin oder Zuschauer haben Sie die Möglichkeit, mitzubestimmen, welches Projekt ausgezeichnet wird. Mit dem Preisgeld aus dem Crowdfunding und einem Coach soll das Siegerprojekt vorangetrieben und dereinst sogar zur Marktreife gebracht werden. Ziel ist die Anwendung im klinischen Alltag, damit Hirntumore in Zukunft noch sicherer und effizienter operiert werden können.

Unter anderem Beitrag zu: Smartphone Applikationen in der Psychologie und Psychiatrie

Freitag, 22. März 2019
18.00 - 02.00 Uhr

PROGR - Zentrum für Kulturproduktion
Waisenhausplatz 30

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An der Museumsnacht vom 22. März können Sie unter anderem erfahren, wie Handy-Apps in der Psychologie und der Psychiatrie eingesetzt werden.